Viel Stille, um unheimlich viel Müll

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Die neue alte Verpackungensverordnung

Verantwortungsvolle Unternehmen handeln bereits heute nachhaltig,
auch ohne Verordnung und Gesetze!

Aktuell wird es wieder heiß um die Verpackungsverordnung, welche in der Politik diskutiert wird. Doch ob sich hier etwas zum Positiven ändern wird, bezweifeln Experten.

Seit Inkrafttreten der ersten Verpackungsverordnung, die 1991 unter Kanzler Kohl beschlossen wurde, hat sich der Verpackungsmüll in Deutschland von Jahr zu Jahr vermehrt. Besonders drastisch ist der Anstieg beim Plastik. Dessen Menge hat sich seit 1991 fast verdoppelt. Das schafft sonst keiner in der EU. Mit durchschnittlich 150 Kilo Verpackungsmüll pro Kopf im Jahr ist Deutschland mit klarem Vorsprung Europameister.

Lediglich 15 Prozent der ursprünglichen Plastikmenge werden stofflich wiederverwendet – und das meist auch nur als wertloses Granulat in der Bauindustrie. Der große Rest wird verbrannt, im Schönsprech der Abfallwirtschaft: „thermisch verwertet“. Auch das neue Verpackungsgesetz würde nichts daran ändern.

Die Mülltrennung ist unlogisch – und unsinnig. Das ursprünglich geplante Wertstoffgesetz sollte sie einst beenden. Doch das ist längst gescheitert – genauso wie die Wiederbelebung des Mehrwegsystems für Getränkeflaschen: Statt wie verlangt bei 70 Prozent (wie vor 25 Jahren), liegt der Mehrweg-Anteil bei mageren 40 Prozent. Tendenz weiter fallend.

Die aktuelle Abfallwirtschaft durch kommunal verantwortete Haus- und privatwirtschaftliche Verpackungsmüllentsorgung bringt weder ökologische Vorteile, noch spart sie Rohstoffe. Sie kostet uns eine Milliarde Euro im Jahr! Ohne es zu merken, zahlen wir sie an der Ladenkasse für Verpackungslizenzen. Das System verhindert keinen Müll, vielmehr handelt es sich um einen Fehlwurf.

Doch es geht auch anders:

Verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Unternehmen haben bereits ohne Gesetze erkannt, dass es oft wirtschaftlicher und günstiger ist nachhaltig zu sein, in Abfallvermeidung zu investieren und Kreislaufproduktionen zu realisieren.

Sie haben erkannt, dass heutzutage zahlungskräftige Kunden bewusster leben und einkaufen. Verbraucher beschäftigen sich damit woher etwas kommt und wohin es geht und entscheiden, ob Sie dieses Produkt unbedingt benötigen oder ob es etwas nachhaltiger verpacktes gibt.

Gerne können wir Ihnen helfen, Ihr Unternehmen und Ihre Produktion oder Zulieferung nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten.

Zu all Ihren Fragen geben wir Ihnen gerne individuelle Antworten.

 

11. Mai 2017|Categories: Blog|